Markenstrategie #001 – Warum Social Media für unsere Marke EST1977 heute mehr ist als Marketing
EST1977 startet auf Facebook und Instagram – in Autohaus, das zur Marke wird. Mit dem 15. Juni 2026 beginnt für unsere Marke EST1977 ein neuer...
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Marke EST1977
An- und Verkauf
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Weite Markenwelten und Themen in Kürze
7 Min. Lesezeit
André Orfgen
,
Jess Bauer
–
Aktualisiert am Juli 12, 2026
Inhalt
EST1977 startet auf Facebook und Instagram – in Autohaus, das zur Marke wird. Mit dem 15. Juni 2026 beginnt für unsere Marke EST1977 ein neuer Abschnitt. Was als An- und Verkaufsplattform für ausgewählte Luxusfahrzeuge gestartet ist, entwickelt sich Schritt für Schritt zu einer eigenständigen Marke. Dieser Weg ist kein kurzfristiges Marketingprojekt, sondern Teil unserer langfristigen Unternehmensstrategie.
Mit dem 1. Juli 2026 beginnt für EST1977 ein neuer Abschnitt.
Was als An- und Verkaufsplattform für ausgewählte Luxusfahrzeuge gestartet ist, entwickelt sich Schritt für Schritt zu einer eigenständigen Marke. Dieser Weg ist kein kurzfristiges Marketingprojekt, sondern Teil unserer langfristigen Unternehmensstrategie.
Unser Ziel ist klar definiert: Wir möchten Reichweite aufbauen, Vertrauen schaffen und unsere Sichtbarkeit im Markt erhöhen. Gleichzeitig wollen wir neue Wege gehen, um sowohl Käufer als auch Verkäufer hochwertiger Fahrzeuge zu erreichen.
Aus diesem Grund startet EST1977 ab sofort mit eigenen Aktivitäten auf Facebook (est1977.one)und Instagram (@est1977.one).
Dabei verfolgen wir bewusst einen anderen Ansatz als viele klassische Fahrzeughändler.
Wir möchten nicht lediglich Fahrzeuge präsentieren. Wir möchten Geschichten erzählen, Emotionen erzeugen und Inhalte schaffen, die auf den jeweiligen Plattformen funktionieren.
Der Aufbau einer Marke funktioniert heute anders als noch vor wenigen Jahren.
Als Unternehmen bewegen wir uns in einem Markt, der von Vertrauen, Wahrnehmung und persönlicher Empfehlung geprägt ist. Gleichzeitig beobachten wir, dass sich die ersten Berührungspunkte zwischen Interessenten und Unternehmen zunehmend in soziale Netzwerke verlagern.
Für EST1977 bedeutet das konkret:
Viele potenzielle Käufer, Verkäufer und Geschäftspartner begegnen unserer Marke zum ersten Mal nicht auf unserer Website oder in einem persönlichen Gespräch, sondern über Inhalte auf ihrem Smartphone.
Daraus ergibt sich für uns eine klare Aufgabe.
Wir möchten sichtbar machen, wie wir arbeiten, welche Fahrzeuge wir bewegen, welche Werte wir vertreten und wie sich unsere Marke entwickelt.
Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Beiträge zu veröffentlichen.
Es geht darum, kontinuierlich Präsenz aufzubauen, Vertrauen zu schaffen und Menschen einen nachvollziehbaren Einblick in unser Unternehmen zu geben.
Gleichzeitig bietet Social Media die Möglichkeit, direkt messbare Erkenntnisse zu gewinnen.
Wir erkennen, welche Fahrzeuge Aufmerksamkeit erzeugen, welche Geschichten Menschen bewegen und welche Inhalte letztlich zu konkreten Anfragen führen.
Diese Daten helfen uns dabei, unsere Kommunikation, unseren Ankauf und unsere Vermarktung kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Social Media ist für uns deshalb kein Marketingkanal im klassischen Sinn.
Es ist ein Werkzeug, um unsere Marke sichtbar zu machen, Beziehungen aufzubauen und die Entwicklung von EST1977 langfristig zu unterstützen.
Ein zentrales Element unserer Strategie ist die Entwicklung verschiedener Content-Formate.
Nicht jeder Nutzer konsumiert Inhalte auf die gleiche Weise.
Deshalb arbeiten wir mit unterschiedlichen Formaten, die auf verschiedene Zielgruppen und Nutzungssituationen ausgelegt sind.
Ein Format sind kurze Filme mit einer Länge von rund 30 Sekunden.
Hier steht das Fahrzeug im Mittelpunkt.
Bewegung, Licht, Sound und Details vermitteln einen ersten Eindruck und ermöglichen es, Fahrzeuge in einer Form zu präsentieren, die weit über klassische Fahrzeugfotos hinausgeht.
Ein weiteres Format kombiniert Bilder, kurze Videosequenzen und prägnante Textzeilen.
Das Ziel besteht darin, Aufmerksamkeit zu erzeugen und den Nutzer schrittweise durch eine Geschichte zu führen.
Am Beispiel eines Mercedes-Maybach GLS 600 entstehen dabei unterschiedliche Perspektiven auf dasselbe Fahrzeug.
Der Fokus liegt auf Unternehmertum, Erfolg, Repräsentation und Komfort.
[Abbildung 1: Mercedes-Maybach GLS 600 – Persona „His“]
Hier stehen Design, Lifestyle, Eleganz und Individualität im Mittelpunkt.
[Abbildung 2: Mercedes-Maybach GLS 600 – Persona „Hers“]
In dieser Perspektive wird das Fahrzeug als luxuriöser Begleiter für Familie, Reisen und gemeinsame Erlebnisse dargestellt.
[Abbildung 3: Mercedes-Maybach GLS 600 – Persona „Family“]
Neben dem Verkauf hochwertiger Fahrzeuge ist der Ankauf ein wesentlicher Bestandteil unseres Geschäftsmodells.
Auch hierfür entwickeln wir eigene Content-Formate.
Dazu gehören unter anderem Slideshows mit realen Fahrzeugen und realen Verkaufsgeschichten.
Diese Inhalte zeigen konkrete Ergebnisse und geben potenziellen Verkäufern Einblicke in unsere Arbeitsweise.
[Abbildung: Ankauf]
Neben produktbezogenen Inhalten investieren wir bewusst in den Aufbau einer wiedererkennbaren Markenwelt.
Hierfür entwickeln wir aktuell ein Format, das sich an der namensgebenden Jahreszahl 1977 orientiert.
Im Mittelpunkt steht ein tragbarer Kassettenrekorder.
Eine Figur bewegt sich auf ein Fahrzeug zu.
Eine Kassette wird eingelegt.
Der Play-Knopf wird gedrückt.
Musik beginnt.
Es folgen emotionale Sequenzen, dynamische Fahraufnahmen und schnelle Bildwechsel.
Der Kassettenrekorder wird dabei selbst Teil der Geschichte und begleitet die Fahrzeuge durch verschiedene Szenen.
Dieses Konzept verbindet Vergangenheit und Gegenwart.
Es erinnert an eine Zeit, in der Dinge oft langlebiger, persönlicher und verbindlicher waren.
Gleichzeitig wird die Geschichte mit modernen Produktionsmethoden und aktuellen Fahrzeugen erzählt.
Damit entsteht eine Verbindung zwischen Tradition und Zukunft – zwei Werte, die auch für EST1977 von zentraler Bedeutung sind.
Der Kassettenrekorder wird künftig nicht nur Bestandteil unserer Inhalte sein.
Im Rahmen unseres geplanten Experience Programms erhalten ausgewählte Kunden ein tragbares Exemplar in den Farben unserer Marke.
Das Gerät steht symbolisch für unsere Haltung:
Persönliche Beziehungen, Verlässlichkeit und langfristige Verbindungen bleiben auch in einer digitalen Welt wichtige Erfolgsfaktoren.
Gleichzeitig greifen wir damit einen aktuellen Trend auf, der insbesondere bei jüngeren Zielgruppen große Aufmerksamkeit erzeugt.
Die Kombination aus Retro-Design, moderner Technologie und emotionaler Erinnerungskultur passt in vielerlei Hinsicht zu unserer Markenphilosophie.
Parallel zum Ausbau unserer eigenen Kanäle sind wir eine unternehmerische Kooperation mit Hildenberg Motions (@hildenbergmotions) eingegangen.
Ziel dieser Zusammenarbeit ist die gemeinsame Weiterentwicklung unserer Aktivitäten im Bereich Social Media, Content-Produktion und Automotive-Kommunikation.
Darüber hinaus prüfen beide Unternehmen weitere Möglichkeiten, die Zusammenarbeit in Zukunft zu vertiefen.
Die DACH-Region bietet insbesondere im Automotive-Bereich erhebliches Potenzial für professionelle und plattformgerechte Inhalte.
Wir sind überzeugt, dass die Nachfrage nach hochwertigem Content in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird.
Der Start auf Facebook und Instagram markiert für EST1977 nicht das Ende eines Projekts, sondern den Beginn einer langfristigen Entwicklung.
Weitere Formate befinden sich bereits in Vorbereitung.
Dazu gehören unter anderem zusätzliche Content-Konzepte für TikTok und LinkedIn.
Dabei verfolgen wir einen klaren Grundsatz:
Wir produzieren nicht einfach Inhalte für Zielgruppen.
Wir entwickeln Inhalte, die auf den jeweiligen Plattformen funktionieren und gleichzeitig unterschiedliche Menschen, Interessen und Nutzungssituationen ansprechen.
Die kommenden Monate werden zeigen, welche Formate die größte Resonanz erzeugen und welche Ansätze den größten Mehrwert für unsere Kunden, Partner und die weitere Entwicklung unserer Marke schaffen.
Wir werden diesen Weg transparent dokumentieren und regelmäßig über Fortschritte, Erkenntnisse und neue Projekte berichten.
Denn der Aufbau einer Marke entsteht nicht über Nacht.
Er entsteht durch konsequente Arbeit, klare Werte und die Bereitschaft, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.
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Dieser Beitrag ist Teil der transparenten Unternehmenskommunikation der Autohaus Süd GmbH. Ziel dieser Veröffentlichungen ist es, Partnern, Investoren, Kunden und Interessierten Einblicke in die Entwicklung unserer Unternehmen, Marken, Projekte und strategischen Entscheidungen zu geben.
Die Autohaus Süd GmbH dokumentiert an dieser Stelle regelmäßig Fortschritte, Herausforderungen, Investitionen, Partnerschaften und Zukunftsprojekte innerhalb ihrer Markenwelt.
Social Media bedeutet Präsenz durch Video-Content, Storytelling mit Zielgruppenansprache. Instagram, TikTok und Facebook für kurze Fahrzeugpräsentationen (Reels), Werkstatteinblicke und Employer Branding (Mitarbeitergewinnung).
Doch wir stellen weitere Fragen. – Verkauft Social Media auch?
Wir stellen oft genannte Kernstrategien von Agenturen und AI in Frage:
André Orfgen sagt dazu: "Hören Sie nicht alleine auf Agentur Strategien und schon gar nicht auf AI Startegien, schalten Sie Verstand und Verkäufer-Herz ein. Sie selbst wissen mehr über den richtigen Weg. Sie kennen die Zielgruppen, Sie brauchen nur Hilfe beim Weg dorthin. Und vor allem Sie können es selber. Denn Sie sind schneller als Agenturen."
Beispiele von KI Recherche mit verweis auf Agenturaussagen. Die drei Kernthemen sind:
Fahrzeuge emotional und authentisch präsentieren:
Nutzen Sie Plattformen wie Instagram für kurze Videos. Zeigen Sie nicht nur trockene Inseratsbilder, sondern echte Rundgänge, besondere Ausstattungs-Highlights oder Probefahrten.
(1. Antwort der Google KI, begründet mit Werbeaussagen von AGenturen)
Gesichter zeigen und Vertrauen aufbauen:
Menschen kaufen von Menschen. Stellen Sie Ihre Verkäufer, Mechatroniker und den Chef (z.B. für Unternehmensnews auf Facebook) vor. Das schafft Nähe in der Region.
(2. Antwort der Google KI, Quellenangabe Youtube und Werbevideos von Agenturen)
Employer Branding & Recruiting:
Nutzen Sie Kanäle wie TikTok oder Instagram, um aktiv offene Stellen in Werkstatt und Verkauf zu bewerben. Zeigen Sie den echten Arbeitsalltag, um dem Fachkräftemandel entgegenzuwirken.
(3. Antwort der Google KI, Quellenangabe Youtube mobie.de)
André Orfgen: „Alle genannten Strategien gehen davon aus, dass der Autohandel regional bleibt. Das ist falsch. Durch das Internet ist der Autohandel längst nicht mehr regional. Auch Social-Media-Beiträge sind nicht regional begrenzt. Sie erreichen ein großes Publikum – und genau das ist ihr Ziel: die Reichweite über die eigene Region hinaus zu erweitern.“
„Emotionen allein verkaufen nicht. Ohne einen klaren Call-to-Action bleibt ein Beitrag lediglich Unterhaltung, die viel Geld kostet und keinen messabren Erfolg bringt .“
„Gesichter und Personal Brands funktionieren. Aber sind sie immer sinnvoll für eine Automarke oder einen Vertriebsmarke? Haben Mercedes-Benz oder BMW Gesichter im Sinne einer Personal Brand, wie es bei BRABUS der Fall ist? Gesichter erzeugen Sympathie – oder eben auch nicht. Was passiert, wenn diese Sympathie beim Publikum nicht entsteht?"
"Wir stellen deshalb die These auf: Nicht die Personal Brand ist das einzig Wahre, sondern gutes Storytelling.“
In unserem Blogbeitrag „Warum Social Media für unsere Marke EST1977 heute mehr ist als Marketing“ erklären wir unseren Weg sehr deutlich.
Dabei ist dieser Weg kein Geheimnis. Im Gegenteil: Wir kommunizieren ihn offen.
Wir sind überzeugt, dass der von uns gewählte Weg der richtige ist, weil er zuerst aus unserem Unternehmen selbst heraus entwickelt wurde – und nicht von einer externen Marketingagentur. Wir haben das notwendige Know-how darüber, wie Social Media funktioniert, gezielt ins Unternehmen geholt. Gleichzeitig kennen wir unsere Zielgruppen, unsere Produkte und unseren Markt besser als jeder externe Dienstleister.
In der Vergangenheit mussten wir Agenturen zunächst unsere Welt erklären. Das Ergebnis war trotzdem häufig austauschbarer Einheitsbrei.
Heute bestimmen wir unseren Weg selbst. Genau darin sehen wir unser künftiges Erfolgskonzept.
Wir glauben nicht daran, dass Videos, Reels oder Gesichter vor der Kamera allein eine Marke erfolgreich machen.
Diese Formate können Aufmerksamkeit erzeugen. Sie können Reichweite schaffen, Emotionen vermitteln und kurzfristig sehr gut funktionieren. Ihre Wirkung ist jedoch häufig begrenzt. Viele Inhalte werden innerhalb weniger Sekunden konsumiert, weitergescrollt und kurz darauf vergessen. Gleichzeitig ist ihre Produktion aufwendig und kostenintensiv.
Reichweite ist deshalb noch kein Markenaufbau.
Auch Personen vor der Kamera können einer Marke Nähe, Wiedererkennung und Identität geben. Das funktioniert besonders gut bei einer Personal Brand, bei der die Person selbst im Mittelpunkt steht. Für ein Unternehmen birgt diese Strategie jedoch auch Risiken: Was passiert, wenn das Gesicht wechselt, das Unternehmen verlässt oder bei einem Teil der Zielgruppe nicht die gewünschte Sympathie auslöst?
Eine starke Unternehmensmarke darf nicht von einer einzelnen Person abhängig sein.
Für ein Autohaus oder eine Automotive Brand reicht es daher aus unserer Sicht nicht, regelmäßig neue Gesichter, Videos und Reels zu veröffentlichen. Diese Inhalte benötigen einen übergeordneten Zusammenhang. Sie brauchen eine wiedererkennbare Haltung, eine eigene Sprache und eine Geschichte, die über einzelne Personen und Beiträge hinaus Bestand hat.
Genau hier beginnt Storytelling.
Gutes Storytelling verbindet einzelne Inhalte zu einem langfristigen Markenbild. Es vermittelt nicht nur, was ein Unternehmen verkauft, sondern wofür es steht, wie es denkt und warum es Dinge anders macht. Dadurch entsteht eine Bindung, die unabhängig von einzelnen Gesichtern, Plattformen und kurzfristigen Trends funktioniert.
Videos, Reels und Personen können Teil dieser Geschichte sein. Sie sind jedoch nicht die Geschichte selbst.
Deshalb lautet unsere Strategie: Storytelling.
Nicht der einzelne Beitrag oder eine bestimmte Person soll im Gedächtnis bleiben, sondern die Marke, die hinter allen Beiträgen erkennbar wird.
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